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Serviceteam der Kloster-Information Neuzelle
Stiftsplatz 7
15898 Neuzelle
service@stift-neuzelle.de
+49 33652 81450
Kloster Neuzelle
Genießen Sie die einzigartige Atmosphäre der Klosteranlage mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und Ausstattung. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm macht das Kloster in den Sommermonaten zur Bühne. Klassische und populäre Konzertangebote, Sonderausstellungen, Lesungen, Theater und Musiktheater und Gesprächsreihen – wir bieten alles, was das Kulturherz begehrt.
Erleben Sie Ihr Barockwunder in Brandenburg und genießen Sie „Kultur im Kloster“.
Herzlich Willkommen!
Das „Barockwunder Brandenburgs“ mit den zwei Kirchen, den zwei Museen und dem Klostergarten zählt zu den bedeutendsten Kunstschätzen des Landes. Als eine der wenigen noch vollständig erhaltenen Klosteranlagen Europas bietet Neuzelle ein einmaliges Ensemble aus sakraler Architektur, Kultur und (Garten-)Kunst.
Über die stufenförmigen Terrassen gelangen Sie in den Barockgarten des Klosters Neuzelle. Die prachtvolle Anlage ist in ihrer heutigen Form um 1760 entstanden und beeindruckt durch ihre Symmetrien, Sichtachsen und Terrassenanlagen. Die Grundstrukturen konnten bis heute bewahrt werden. Lageplan und Ansichten der barocken Gartenanlage sind im Neuzeller Stiftsatlas überliefert, der als wichtige Grundlage für die Wiederherstellung des Gartens dient. Der Klostergarten gilt heute als einziger historischer Barockgarten im Land Brandenburg, der nicht im 19. Jahrhundert als Landschaftsgarten überformt wurde. Die Wiederherstellung des Klostergartens wurde 1997 von der Stiftung Stift Neuzelle in Angriff genommen und 2022 vollendet. 2008 wurde der Neuzeller Klostergarten von der Deutschen Zentrale für Tourismus in die Liste der 53 bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands aufgenommen.
In den historischen Räumen der Klosteranlage befinden sich zwei Museen. Im Klostermuseum im Kreuzgang erfahren Sie in der Ausstellung alles zur Geschichte der Anlage und dem Leben innerhalb des Klosters. Hier finden Sie einen geschichtlichen Abriss mit authentischen Ausstellungstücken zur Klostergeschichte einerseits und zur Ausbreitung der Zisterzienser im Mittelalter andererseits.
Im historischen Kutschstallgebäude laden wir Sie ein, das Museum Himmlisches Theater zu besuchen, ein preisgekröntes unterirdisches Museum, das jeweils zwei von 15 lebensgroßen szenischen Darstellungen der Leidensgeschichte Jesu in Form einer barocken Theaterkulisse präsentiert. Ein im Umfang und Erscheinungsbild einzigartiger Schatz europäischen Kulturgutes.
Lassen Sie sich (ver)führen durch unsere kundigen Mitarbeitenden. Für alle Teile des Areales vom Kloster Neuzelle – Kreuzgang, katholische Kirche, Museum Himmlisches Theater, evangelische Kirche, Garten und Weinberg – bieten wir Ihnen ein attraktives Führungsprogramm an. An den Wochenenden gibt es feste Führungstermine oder jederzeit die Möglichkeit eine individuelle Führung zu buchen.
Service/Dienstleistungen
Ausstattung
Gastronomie
Terrasse
W-LAN
für Familien geeignet, für Gruppen geeignet
Kinderangebote, Restaurant im Ort, Wanderweg in der Nähe
Weitere Angebote
Für alle Teile des Areales vom Kloster Neuzelle – Kreuzgang, katholische Kirche, Museum Himmlisches Theater, evangelische Kirche, Barockgarten und Weinberg – bieten wir Ihnen Gruppenführungen an. Zusätzlich finden zu besonderen Anlässen thematische Sonderführungen statt. In den nachfolgenden Übersichten finden Sie sicher etwas für Ihren persönlichen Geschmack.
Ausflugsziele

Luftbildaufnahme vom Kloster Neuzelle samt rekonstruierten Barockgarten, Foto: Bernd Geller
Barockgarten Neuzelle
Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle
Der Klostergarten in Neuzelle ist der einzige Barockgarten n Brandenburg und zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands. Der Blick über den Barockgarten und die Oderniederung vom Kloster aus gehört zu den schönsten Ausblicken des Landes Brandenburg.Der fünf Hektar große Park wurde nach Originalplänen aus dem Stiftsatlas von 1758 wieder hergerichtet. Barocke Wegachsen, Wasserspiele und schöner alter Baumbestand lassen sich ebenso bewundern wie die Terrassenanlage, welche die natürliche Hanglage zu einem gartenkünstlerischen Glanzpunkt erhöht.Besonders im Sommer wird der Barockgarten selbst zum Kunstwerk und erwacht zu neuem Leben. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gartenkultur lädt das Kloster Neuzelle herzlich zum vielfältigen Veranstaltungsprogramm im Garten selbst ein.Heinrich dem Erlauchten, Markgraf von Meißen und der Ostmark ist es zu verdanken, dass am steilen Hang der Oderniederung das Kloster Neuzelle erbaut wurde. Im Jahr 1268 stiftete er zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlin den Zisterziensermönchen ein Kloster. Heute ist das Kloster Neuzelle im Erholungsort Neuzelle eine der wenigen vollständig erhaltenen Zeugnisse klösterlicher Baukunst.Im 18. Jahrhundert wurden die Klostergärten im "französischen Geschmack" umgestaltet und gelten heute als einzige barocke Parkanlage Brandenburgs, deren Grundstrukturen in späteren Zeiten nicht überformt wurden. Durch die Stiftung Stift Neuzelle wurden Teile des historischen Gartendenkmals in den letzten Jahren nach Plänen von 1758 weitgehend wiederhergestellt und beeindrucken durch Symmetrien, Sichtachsen sowie eine Terrassenanlage, die einen weiten Blick über die Barockgärten und die Oderniederung erlaubt. 2008 wurde der Klostergarten Neuzelle von der Deutschen Tourismus Zentrale zu den 53 bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands gewählt. Mittelpunkt der Gärten bildet die Orangerie, in der von Oktober bis Mai die Orangenbäume und andere südländische Pflanzen aus dem Klostergarten überwintern und die in den Sommermonaten als Café, für Veranstaltungen und für Trauungen, genutzt wird. Besucher können sich vom Charme der jahrhundertealten Klosteranlage verzaubern lassen und eine einzigartige klösterliche Gartenkultur erleben.1758 2022B 112 Frankfurt (Oder)-Eisenhüttenstadt- Neuzelle RE1 bis Frankfurt (Oder)n oder ab Cottbus, weiter mit RB11 oder RB 43 bis Neuzelle Abfahrt Neuzelle ca. 2 km

Klostermuseum im Kreuzgang, Foto: Bernd Geller
Kreuzgang mit Klostermuseum Neuzelle
Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle
Das Klostermuseum im spätgotischen Kreuzgang zeigt nicht nur durch Veranschaulichung wertvoller Exponate die Klostergeschichte, sondern auch ihre spannungsreichen Wechselbeziehungen zum religiösen und politischen Zeitgeschehen in Deutschland und Europa. Die Gründungszeit, im 15. Jahrhundert die Zerstörung durch Hussiten, die Blütezeit im Barock bis zur Klosterauflösung 1817 werden dabei lebendig.Der Kreuzgang mit seinen Nebenräumen wurde von 1380 bis 1450 errichtet und ist in seiner spätgotischen Gestalt erhalten geblieben. Eindrucksvolle Kreuzrippengewölbe und Wandmalereien sind Beispiele feinster zisterziensischer Baukunst und zeugen von der Bedeutung des Klosters im Spätmittelalter.In der Dauerausstellung veranschaulichen wertvolle Einzelstücke und Kunstgegenstände aus der Klosterausstattung sowie digitale Aufarbeitungen die Klostergeschichte. Zu sehen ist in der Ausstellung von 2018 das Weiheornat von Abt Martinus Graff, den er 1741 mit kostbarsten Seidenstickereien herstellen lies und eine digitale Kopie des Stiftsatlas von 1758, der auch die Originalpläne des barocken Klostergartens enthält. Seit 2023 ist die Ausstellung um einen großen Raum erweitert, in dem anhand von digitalen Anwendungen, Interviewstationen und Exponaten die Klostergeschichte nach der Auflösung von 1817 näher kennengelernt werden kann.Besuchende können ihren Rundgang durch den Kreuzgang und das Klostermuseum im Rahmen von Führungen oder auch durch die Kloster-App durchzuführen. Zusätzlich werden im Kreuzgang auch museumspädaogische Angebote mit thematischen Werkstätten angeboten, die eine Führung für Kinder und Jugendliche sowie praktische Erfahrungen im Umgang mit historischen Materialien einschließen.

Museum Himmlisches Theater, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
Museum Himmlisches Theater
Stiftsplatz 2, 15898 Neuzelle
Das im Kloster Neuzelle zeigt mit dem Passionszyklus vom Heiligen Grab einen europaweit einzigartigen Klosterschatz. Auf großformatigen Leinwänden und Holztafeln wird das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi in 15 Szenen und fünf Bühnenbildern eindrucksvoll dargestellt – wie in einem barocken Kulissentheater. Die Werke entstanden um 1750 und gelten in Umfang, Größe und künstlerischer Qualität als herausragend. Seit 2015 ist der Passionszyklus dauerhaft im Museum zu sehen. Zwei vollständig restaurierte Szenen – „Gebet am Ölberg“ und „Dornenkrönung Jesu“ – werden erstmals seit über 150 Jahren wieder öffentlich präsentiert. Das Museum bietet damit einen seltenen Einblick in barocke Kunst-, Technik- und Glaubensgeschichte.
Anbieterkennung
Stiftung Stift Neuzelle, Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle
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