Von der Milch zum Gerstensaft

Ende des 18. Jahrhunderts ließ Friedrich Wilhelm II. die Meierei im Neuen Garten am Potsdamer Jungfernsee erbauen. Im Kabinett genoss der König die Milch und konnte seine Kühe auf der Weide beobachten. Die Meierei wurde 1928 zur Ausflugsgaststätte umgebaut, im Krieg zerstört und lag danach als Ruine jahrzehntelang im Niemandsland nahe der Grenze. Bis sie 2003 der Braumeister Jürgen Sokolowski aus dem Dornröschenschlaf wachküsste. Sie wurde zum Besuchermagnet auch dank des Biergartens in bester Lage. Aber vor allem wegen des Bierangebots, das alle vier Wochen wechselt.